VBS Verband der bayerischen Versorgungsunternehmen e.V.

Ziele und Aufgaben

Als 1973 der VBS Verband der Bayerischen Entsorgungsunternehmen e.V. - Kreislaufwirtschaft und Städtereinigung - gegründet wurde, war die Hauptaufgabe der Mitgliedsunternehmen eine geordnete und zuverlässige Müllabfuhr.

Heute beschäftigen sich unsere Unternehmen mit Konzeptionen zur Abfallvermeidung, zur Abfallverwertung und zur Abfallbeseitigung. Sie arbeiten an einer ständigen Weiterentwicklung von Logistiksystemen. Sie planen und errichten modernste Aufbereitungsanlagen für eine Vielzahl von Materialien, um diese als Sekundärrohstoffe oder als Energieträger wieder dem Wirtschaftskreislauf zuzuführen.
So werden heute über 71% des bayerischen Abfallaufkommens recycelt oder als Ersatz für primäre Energieträger genutzt - ein absoluter Spitzenwert im nationalen wie internationalen Vergleich.

Gleichermaßen planen, bauen und betreiben unsere Unternehmen Anlagen zur Aufbereitung flüssiger Abfälle. Sie reinigen und untersuchen mit modernsten Geräten Abwasserkanäle und investieren in neueste Sanierungstechnologien. Und viele Dinge mehr.

Die meisten unserer Mitgliedsunternehmen sind geprüfter Entsorgungsfachbetrieb oder streben dies an. Darüber hinaus haben so viele Betriebe wie kaum in einer anderen Dienstleistungsbranche ein zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem eingeführt.
   
Diese beispielhafte Qualitätsoffensive garantiert Sicherheit, Qualität und Zuverlässigkeit für unsere Kunden.

Als Verband unterstützen wir diese Entwicklungen und fördern die berufliche Aus- und Fortbildung. Wir haben eine Ausbildungsplatzinitiative gestartet, um jungen Leuten zukunftsträchtige Berufschancen zu eröffnen und unserer Branche die Fachkräfte von morgen zu sichern. Die rund 170 Mitglieder des VBS sind fast ausschließlich mittelständische Familienunternehmen. Schon aus diesem Grund versteht es sich für den VBS von selbst, für den Erhalt breiter mittelständischer Strukturen in Bayern zu kämpfen. Der VBS tritt für einen offenen Dialog mit allen gesellschaftlichen Gruppen ein. Wir sind davon überzeugt, daß das Wichtigste in einem komplexen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Geschehen ist: miteinander im Gespräch zu sein.


Mit einer jährlichen Einsparung von rund 13 Millionen Tonnen klimaschädlichem CO2 trägt die bayerische Abfallwirtschaft ganz erheblich zum Klimaschutz bei. Zu diesem Ergebnis kam Anfang 2007 eine Abfallstudie des Bayerischen Instituts für Angewandte Umweltforschung und -technik (BIfA). So spart die Wiederverwendung von Aluminium beispielsweise bis zu 95 Prozent an Energie und damit klimaschädlichem CO2, recyceltes Altglas 35 Prozent.

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